Arthrose Typen, Arten und Formen: Schmerzen lindern durch richtige Vorgehensweise
👉 Wenn Arthrose Ihren Alltag bestimmt und Sie nicht wissen, welche Bewegung noch möglich ist, sind Sie hier richtig.
Bei manchen Menschen heißt es degenerativ, bei einigen juvenil und bei einigen wiederum aufgrund eines Unfalles. Es gibt Menschen, die sich leider Gottes durch Arthrose am Leben eingeschränkt fühlen, weil ihre Gelenke nicht mehr so funktionieren, wie sie sollten. Hier in diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Arthrose besser unter Kontrolle halten, gar Schmerzen komplett beseitigen.
Arthrose bedeutet Einschränkung – aber nicht Stillstand
Arthrose entsteht auf unterschiedlichen Wegen: durch Verschleiß, durch Verletzungen oder bereits in jungen Jahren. Was viele Betroffene gemeinsam haben, ist das Gefühl, dass die eigenen Gelenke nicht mehr zuverlässig funktionieren. Bewegung wird vermieden – aus Angst vor Schmerz.
Doch genau hier beginnt das eigentliche Problem.
Warum Arthrose ohne gezielte Bewegung oft schlimmer wird
Im arthrotisch veränderten Gelenk ist die Gelenkschmiere reduziert.
Die Folge:
Die Gelenkflächen reiben stärker aufeinander – Schmerzen entstehen.
Wird das Gelenk dauerhaft geschont, verschlechtert sich diese Situation meist weiter.
➡️ Gelenke benötigen gezielte Belastung und gezielte Entlastung.
➡️ Nicht Ruhe – sondern das richtige Maß an Bewegung.
Wenn Sie eine Prothese, gar Amputation oder eine Operation vermeiden möchten, wenn es noch früh genug ist darüber Gedanken zu machen, dann kann vorzeitig Rehasport helfen. Lesen Sie gerne weiter, welche Formen es bei Arthrose gibt.
Bouchard-Arthrose – Arthrose der Fingermittelgelenke
Die Bouchard-Arthrose betrifft die Fingermittelgelenke und äußert sich häufig durch Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und sichtbare knöcherne Veränderungen. Alltägliche Tätigkeiten wie Greifen, Schreiben oder feinmotorische Arbeiten können dadurch deutlich erschwert werden.
Neben dem Gelenkverschleiß spielen bei der Bouchard-Arthrose auch muskuläre Spannungen und reduzierte Beweglichkeit eine Rolle. Wird die Hand über längere Zeit geschont, kann es zu weiterer Steifheit und Kraftverlust kommen.
Gezielte Bewegung der Hände kann helfen, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten und die Funktion im Alltag zu unterstützen. Dabei stehen kontrollierte Bewegungen und die Förderung der Durchblutung im Vordergrund. Rehasport kann ergänzend eingesetzt werden, um Bewegung ganzheitlich in den Alltag zu integrieren und funktionelle Einschränkungen der oberen Extremität zu berücksichtigen.
Coxarthrose – Bewegung bei Hüftarthrose
Die Coxarthrose bezeichnet den Verschleiß des Hüftgelenks und kann zu tief sitzenden Schmerzen in der Leiste, im Gesäß oder im Oberschenkel führen. Häufig sind Einschränkungen der Beweglichkeit, ein verändertes Gangbild und zunehmende Belastungsschmerzen Teil des Beschwerdebildes.
Die Hüfte ist ein zentrales Gelenk für nahezu alle Alltagsbewegungen. Veränderungen in diesem Bereich wirken sich häufig auf benachbarte Strukturen wie Knie, Wirbelsäule oder Becken aus. Schonhaltungen und Bewegungsvermeidung können die muskuläre Stabilität zusätzlich beeinträchtigen.
Bewegung ist auch bei Hüftarthrose ein wesentlicher Faktor, um Mobilität und Belastbarkeit zu erhalten. Ziel ist es, das Hüftgelenk kontrolliert zu bewegen, Muskulatur zu stabilisieren und Bewegungsabläufe zu verbessern. Rehasport bietet hierfür einen strukturierten Rahmen, um Bewegung regelmäßig durchzuführen und den Alltag trotz Arthrose möglichst selbstständig zu gestalten.
Gonarthrose – Bewegung bei Kniearthrose
Die Gonarthrose beschreibt den fortschreitenden Verschleiß des Kniegelenks und zählt zu den häufigsten Arthroseformen. Betroffene berichten häufig über Schmerzen bei Belastung, Anlaufschmerzen, Bewegungseinschränkungen sowie ein Gefühl von Instabilität im Knie. Im Alltag zeigen sich diese Beschwerden besonders beim Gehen, Treppensteigen oder längerem Stehen. Bei Kniearthrose entsteht die Symptomatik nicht allein durch den Knorpelverschleiß, sondern auch durch Veränderungen der umliegenden Muskulatur, der Gelenkführung und der Belastungsverteilung. Längere Schonung führt dabei häufig zu weiterem Kraftverlust und kann die Beschwerden verstärken.
Gezielte Bewegung spielt eine zentrale Rolle, um die Funktion des Kniegelenks zu erhalten. Durch funktionelle Bewegungsformen können Muskulatur aktiviert, Gelenkbeweglichkeit unterstützt und die Belastbarkeit des Knies verbessert werden. Rehasport kann dabei helfen, Bewegung regelmäßig, angepasst und alltagstauglich umzusetzen, um den Umgang mit Kniearthrose langfristig zu stabilisieren.
Heberden-Arthrose – Arthrose der Fingerendgelenke
Die Heberden-Arthrose betrifft die Fingerendgelenke und tritt häufig in Kombination mit anderen Arthroseformen auf. Sie kann zu Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und sichtbaren Gelenkveränderungen führen, die den Gebrauch der Hände im Alltag beeinflussen.
Durch die Beteiligung der Fingerendgelenke sind feinmotorische Tätigkeiten oft besonders betroffen. Eine vollständige Ruhigstellung der Finger ist jedoch selten sinnvoll, da sie die Beweglichkeit weiter einschränken kann.
Gezielte, angepasste Bewegung kann dazu beitragen, die Funktion der Finger zu erhalten und den Alltag besser zu bewältigen. Rehasport berücksichtigt solche funktionellen Einschränkungen im Rahmen eines ganzheitlichen Bewegungsansatzes und kann helfen, Belastung sinnvoll zu dosieren.
Rhizarthrose – Arthrose des Daumensattelgelenks
Die Rhizarthrose beschreibt den Verschleiß des Daumensattelgelenks und zählt zu den funktionell besonders einschränkenden Arthroseformen. Das Daumensattelgelenk ist entscheidend für Greif-, Dreh- und Haltebewegungen, weshalb bereits leichte Veränderungen deutliche Auswirkungen auf den Alltag haben können.
Typische Beschwerden bei einer Rhizarthrose sind Schmerzen beim Greifen, Öffnen von Flaschen, Schreiben oder Halten von Gegenständen. Häufig berichten Betroffene über Kraftverlust im Daumen, Unsicherheit bei feinmotorischen Tätigkeiten und zunehmende Schonhaltungen der Hand.
Neben dem Gelenkverschleiß spielen muskuläre Dysbalancen, reduzierte Beweglichkeit und veränderte Belastungsmuster eine wesentliche Rolle. Wird der Daumen dauerhaft geschont, kann dies zu weiterer Funktionseinbuße und eingeschränkter Handnutzung führen.
Gezielte Bewegung ist auch bei Rhizarthrose ein wichtiger Bestandteil, um die Funktion des Daumens möglichst lange zu erhalten. Kontrollierte Bewegungen können dazu beitragen, Beweglichkeit zu fördern, die Durchblutung zu unterstützen und die Hand im Alltag belastbarer zu machen. Rehasport berücksichtigt solche funktionellen Einschränkungen im Rahmen eines ganzheitlichen Bewegungsansatzes und kann helfen, Belastung sinnvoll zu dosieren und die Hand wieder aktiver in alltägliche Bewegungen einzubinden.
Weitere Arthroseformen – Bewegung bei unterschiedlichen Gelenkbeteiligungen
Neben Knie-, Hüft- und Fingergelenken können auch andere Gelenke von Arthrose betroffen sein, darunter Schulter, Sprunggelenk oder Wirbelsäule. Diese können unterhalb gelesen werden.
Unabhängig vom betroffenen Gelenk zeigen sich häufig ähnliche funktionelle Folgen wie eingeschränkte Beweglichkeit, Kraftverlust und veränderte Belastungsmuster.
Bewegung ist ein zentraler Bestandteil im Umgang mit verschiedenen Arthroseformen. Ziel ist es, die Gelenkfunktion möglichst lange zu erhalten, muskuläre Stabilität zu fördern und Schonhaltungen zu vermeiden.
Schulterarthrose – Bewegung bei Arthrose des Schultergelenks
Die Schulterarthrose beschreibt den Verschleiß des Schultergelenks und kann die Beweglichkeit des Arms im Alltag deutlich einschränken. Typische Beschwerden sind Schmerzen bei Armbewegungen über Schulterhöhe, eingeschränkte Kraft sowie ein zunehmendes Gefühl von Steifheit oder Blockade im Schulterbereich.
Da das Schultergelenk stark von muskulärer Führung abhängt, spielen bei der Schulterarthrose nicht nur knöcherne Veränderungen eine Rolle. Kraftverlust, muskuläre Dysbalancen und Schonhaltungen können die Beschwerden zusätzlich verstärken und die Bewegungsfähigkeit weiter einschränken.
Gezielte Bewegung ist ein zentraler Bestandteil im Umgang mit Schulterarthrose. Durch kontrollierte, funktionelle Bewegungen kann die Gelenkführung unterstützt, die Muskulatur aktiviert und die Beweglichkeit möglichst erhalten werden. Rehasport kann dabei helfen, Bewegung regelmäßig, angepasst und alltagstauglich umzusetzen, um die Nutzung des Arms im täglichen Leben zu erleichtern.
Sprunggelenksarthrose – Bewegung und Stabilität im Alltag
Die Sprunggelenksarthrose betrifft das obere oder untere Sprunggelenk und tritt häufig als Folge früherer Verletzungen, Fehlbelastungen oder chronischer Instabilität auf. Betroffene berichten oft über Schmerzen beim Gehen, eingeschränkte Belastbarkeit und Unsicherheit auf unebenem Untergrund.
Das Sprunggelenk spielt eine zentrale Rolle für Gleichgewicht und Fortbewegung. Veränderungen in diesem Bereich können das Gangbild beeinflussen und zu Ausweichbewegungen führen, die wiederum Knie, Hüfte oder Wirbelsäule belasten.
Bewegung ist auch bei Sprunggelenksarthrose wichtig, um Stabilität und Funktion möglichst lange zu erhalten. Ziel ist es, die gelenknahe Muskulatur zu aktivieren, Koordination zu fördern und das Vertrauen in das Gelenk wieder aufzubauen. Rehasport bietet einen strukturierten Rahmen, um Bewegung regelmäßig durchzuführen und die Belastbarkeit des Sprunggelenks im Alltag zu unterstützen.
Wirbelsäulenarthrose (Spondylarthrose) – Bewegung bei degenerativen Veränderungen
Die Wirbelsäulenarthrose, auch Spondylarthrose genannt, bezeichnet degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke. Sie kann in der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule auftreten und äußert sich häufig durch Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder ein Gefühl von Steifheit im Rücken.
Neben den knöchernen Veränderungen spielen muskuläre Faktoren eine entscheidende Rolle. Kraftverlust, eingeschränkte Beweglichkeit und veränderte Belastungsmuster können dazu führen, dass Beschwerden im Alltag zunehmen. Längere Schonung trägt dabei selten zur Verbesserung bei.
Gezielte Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil, um die Funktion der Wirbelsäule zu erhalten. Durch funktionelle Bewegungsformen können Stabilität, Beweglichkeit und Koordination unterstützt werden. Rehasport kann helfen, Bewegung regelmäßig, kontrolliert und angepasst umzusetzen und die Wirbelsäule wieder sicher in alltägliche Bewegungen einzubinden.
Wei geht es nun weiter?
Rehasport bei Arthrose: Druck gezielt nutzen
Im Rehasport arbeiten wir bewusst mit kontrollierter Druckbelastung und anschließender Druckentlastung. Diese Wechselwirkung ist entscheidend, damit Nährstoffe wieder in die Gelenkstrukturen gelangen können.
Wichtig dabei:
- keine unkontrollierten Belastungen
- keine ruckartigen Bewegungen
- kein „Durchziehen“ trotz Schmerz
Sondern: geführt, dosiert, regelmäßig.
Einführungsvideo auf Deutsch für den Rehasport:
Ein Bild, das Arthrose verständlich macht
Stellen Sie sich ein Schwamm und Wasser vor.
Ein trockener Schwamm nimmt kaum Flüssigkeit auf.
Wird er jedoch wiederholt gedrückt und entlastet, saugt er sich vollständig voll.
Genauso reagieren Gelenke auf Bewegung:
Erst durch den Wechsel von Belastung und Entlastung können sie wieder „versorgt“ werden.
Warum Rehasport bei Arthrose sinnvoll ist
Rehasport bietet genau diesen Rahmen:
- ärztlich verordnet
- fachlich begleitet
- in Gruppen, aber individuell gesteuert
- mit Fokus auf langfristige Entlastung
Ziel ist nicht kurzfristige Schmerzfreiheit, sondern nachhaltige Funktionsverbesserung.
Eigene Erfahrung statt Theorie
Der Geschäftsführer, Salih Sara, berichtet:"Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sich Gelenkprobleme anfühlen.
Ich habe selbst entzündliche Prozesse im Knie, Daumensattelgelenkarthrose und arthritische Veränderungen durch einen Vorfall im privaten Leben durch gezielte Aktivitäten begleitet und weiß, wie entscheidend das richtige Vorgehen ist. Auch über 80 Arztbesuche (!!) reichten nicht aus - wie der eigene Organismus, Naturheilkraft nenne ich ihn, der durch angepasste Rehabilitation natürliches Wunder bewirken kann!"
Deshalb gilt bei Arthrose: 👉 Je früher begonnen wird, desto besser sind die Chancen. Wir zeigen gezielt, worauf es ankommt.
Der nächste sinnvolle Schritt bei Arthrose
Wenn bei Ihnen Arthrose diagnostiziert wurde und Sie eine ärztliche Verordnung für Rehasport erhalten haben:
- begleiten wir Sie strukturiert
- erklären jede Übung verständlich
- achten auf Ihre Belastungsgrenzen
- und führen Sie Schritt für Schritt zurück in Bewegung
Rehasport tanitim videosu türkce aciklamali:
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